Egal ob Sie täglich oder nur hin und wieder im Home-Office arbeiten, damit ein konzentriertes Arbeiten auch hier mit Hund möglich ist, gilt es gewisse Sachen zu berücksichtigen.

Besonders wenn es, wie momentan durch eine Krisensituation, zu vermehrtem Arbeiten von zuhause kommt, kann das anfangs Herausforderungen mit sich bringen. Gezielte Tipps dazu finden Sie am Ende des Beitrags.

Hier sind 6 Tipps, wie Sie auch im Home-Office entspannt mit Hund arbeiten können:

 

1.Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Haben Sie ein eigenes Zimmer, welches Sie auch zuhause als Büro nutzen können oder ist ihr Arbeitsplatz in einem anderen Zimmer integriert? Achten Sie auch zuhause darauf, dass Sie sich gut konzentrieren können. Denken Sie daran, dass sie möglicherweise telefonieren und in (Video-)Meetings involviert sind.

Bedenken Sie das Büro zuhause hundesicher zu gestalten. Vor allem bei Welpen stellen herumliegende Kabel oder offene Mistkübel oft spannende Versuchungen dar.

Je besser Sie sich und Ihren Hund auf das Arbeiten im Home-Office vorbereiten, desto reibungsloser der Ablauf.

 

 2.Routine und Alltag

Auch im Home-Office gilt es eine gewisse Routine für den Hund einzuhalten. Wann sind Spaziergeh- und Fütterungszeiten und wann sind Arbeitszeiten. So kann sich der Hund gut daran gewöhnen, dass Sie zwar zuhause sind, aber für ihn gerade nicht verfügbar sind. Trotz der Möglichkeit Ihren Tagesablauf zeitlich flexibler zu gestalten, geben wiederkehrende Abläufe und Routinen dem Hund Sicherheit und er kann sich so gut auf den Arbeitsalltag im Home-Office einstellen.

 

3.Ruhe & Rückzugsort

Das Wichtigste im Home-Office ist unter anderem, dass der Hund einen sicheren Rückzugsort hat, wo er sich wohl fühlt und gerne Zeit verbringt. Für manche Hunde kann es durchaus schwierig sein, dass Sie zuhause sind, aber für den Hund nicht ansprechbar sind. Ein gezieltes Decken- und Entspannungstraining kann helfen, dass der Hund gut lernt die Zeit entspannt zu verschlafen, während Sie arbeiten.

 

4.Die richtige Beschäftigung

Egal ob am Arbeitsplatz im Büro oder im Home-Office, so ein Arbeitstag kann für unsere Hunde auch recht langweilig sein. Um eine gute Auslastung zu gewährleisten, bieten sich vor allem Schnüffel- und Nasenaufgaben sowie Kaubeschäftigungen an. Das kann zB. ein gefüllter Kong sein oder auch ein Schnüffelteppich. Schnüffeln und Denkaufgaben machen gut müde und lasten den Hund optimal aus, ohne ihn körperlich zu sehr aufzudrehen.

Die meisten dieser Beschäftigungen sind schnell umgesetzt, können gut vorbereitet werden und ganz einfach in den Alltag integriert werden.

 

5.Wohlfühlfaktor Hund

Pausen sind auch im Home-Office wichtig. Haben Sie einen stressigen Tag oder ein Nachmittagstief? Gönnen Sie sich 5 Minuten Qualitätszeit mit dem Hund. Sei das kuscheln, spielen oder auch etwas trainieren. Ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft kann wahre Wunder wirken. Danach sind Ihre Energiereserven wieder aufgefüllt und das ganz ohne in die Süßigkeiten-Lade zu greifen.

 

6.Alleine bleiben

Selbst wenn Sie den Hund aktuell immer bei sich haben, ist es wichtig, dass der Hund lernt auch alleine zu bleiben. Es kann sich immer die Situation ergeben, wo Sie geplant oder ungeplant weg müssen. Vielleicht auch ein Jobwechsel, der Home-Office nicht ermöglicht.

Daher üben Sie regelmäßig für das Alleine bleiben, damit der Hund es dann, wenn Sie es brauchen, schon kann.

 

 

Besondere Tipps in Zeiten von Corona:

Mehr ist nicht immer besser
Wenn Sie aktuell mehr zuhause sind als sonst, achten Sie darauf, es mit den Beschäftigungen nicht zu übertreiben, damit der Hund trotzdem noch zur Ruhe kommen kann und nicht „lästig wird“, wenn man nichts mit ihm macht. Vermehrte Indoor-Beschäftigungen sind sinnvoll, wenn Sie gerade weniger hinaus gehen können, trotzdem sollten Sie darauf achten, dass es nicht zu viel wird.

Alleine bleiben
Besonders in der aktuellen Situation mit vermehrtem Home-Office oder einfach mehr Zeit zuhause, gilt es darauf zu achten, dass der Hund auch noch alleine bleiben kann, wenn Sie wieder „normal“ arbeiten gehen. Für manche Hunde mag das gar kein Problem sein, andere, denen das schwerer fällt, brauchen hier vielleicht wieder mehr Unterstützung.

Training
Wenn Sie bis vor kurzem an einem Thema mit Ihrem Hund gearbeitet haben, bleiben Sie am Ball. Nutzen Sie die Zeit, viele Dinge können auch zuhause per Telefonberatung oder Online-Training weiter verfolgt werden. So minimieren Sie Rückschritte bestmöglich und auch Training ist eine sinnvolle Beschäftigung für den Hund.