Hunde können eine unglaubliche Bereicherung für den Arbeitsalltag sein. Neben der positiven Auswirkung auf das Arbeitsklima, fördern sie den Stressabbau und sorgen für mehr Effektivität am Arbeitsplatz.

Hier sind 8 Tipps, damit sich Sie, Ihre KollegInnen und natürlich auch der Hund wohlfühlen:

 

1.Darf der Hund mit ins Büro?

Klären Sie vorab, ob der Hund mitkommen darf! Es gibt grundsätzlich kein Recht darauf, dass der Hund mit zur Arbeit genommen werden darf. Sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten wie sich Ihr Wunsch umsetzen lässt. Reden Sie auch mit KollegInnen um mögliche Bedenken schon im Vorfeld zu klären.

Je besser Sie vorbereitet sind, desto konfliktfreier gestaltet sich das Unterfangen „Bürohund“.

 

2.Der perfekte Bürohund

Die perfekte Rasse für den optimalen Bürohund gibt es nicht. Für manche Hunde eignet sich der Arbeitsalltag mehr als für andere. Überlegen Sie im Vorfeld, ob Ihr Hund mit der Situation an Ihrem Arbeitsplatz gut zurecht kommt. Ist Ihr Arbeitsplatz grundsätzlich für einen Hund geeignet?
Als Beispiel: Wenn Sie viel Kundenkontakt haben und viele Menschen bei Ihnen ein- und ausgehen, ihr Hund sich mit Fremden jedoch (noch) schwer tut, macht es mehr Sinn, wenn der Hund in Ruhe zuhause auf Sie warten darf.

 

3.Dog-Etiquette

Wenn der Hund mit ins Büro/an den Arbeitsplatz kommen soll, ist es hilfreich, wenn der Hund bereits gewisse Grundsachen kann. Der Hund sollte auf jeden Fall stubenrein sein. Von seinem Wesen her, sollte der Hund grundsätzlich freundlich sein und keine Schwierigkeiten mit (fremden) Menschen haben. Je besser die Grundvoraussetzungen, desto reibungsloser funktioniert die Integration in den Arbeitsalltag.

Nichtsdestotrotz können viele Dinge auch erlernt werden. Springt der Hund vor lauter Freude Ihre KollegInnen an oder verbellt den Kundenbesuch? Hier ist es wichtig, dass es die Möglichkeit gibt, vor Ort zu trainieren und eine vorrübergehende Managementlösung bis der Hund mit der Situation zurecht kommt.

 

4.Kommunikation ist das A und O

Nicht nur der Hund, sondern auch die Menschen um Sie herum sollten lernen, wie man sich gegenüber einem Hund am Arbeitsplatz richtig verhält. Unsere Hunde kommunizieren hauptsächlich über Körpersprache, daher ist es wichtig diese lesen zu lernen, um den Hund richtig einschätzen zu können. Möchte der Hund gerade gestreichelt werden oder lieber in Ruhe gelassen werden? Ist der Hund gerade entspannt oder hat er Schwierigkeiten mit einer Situation? Ist der Hund immer freundlich wenn er mit dem Schwanz wedelt?

In Workshops und Schulungen zu Körpersprache und Kommunikation werden die Basics für ein konfliktfreies miteinander gelegt.

 

6.Die richtige Beschäftigung

Der für uns Menschen oft stressige Arbeitsalltag ist für Hunde meist weniger spannend und manchmal sogar langweilig. Damit der Hund sich nicht selbständig Beschäftigung sucht, die nicht in unserem Sinne ist, ist es notwendig den Hund bedürfnisgerecht auszulasten. Hier eigenen sich vor allem Kauartikel, Leckerlisuche sowie Denk- und Nasenspiele. Sie lasten optimal aus und helfen zudem Entspannung zu fördern.

Hier gibt es hilfreiche Tipps für sinnvolle Beschäftigung am Arbeitsplatz.

 

7.Der Rückzugsort

Hunde brauchen um die 18 Stunden Ruhe/Schlaf pro Tag. Um das auch während dem Arbeitstag zu gewährleisten, ist es wichtig, dass der Hund einen Rückzugsort hat, an dem er sich entspannen kann und wo ihn niemand stört. Je nach Hundetyp kann das ganz unterschiedlich aussehen. Manche Hunde mögen eine Box, wo sie sich wie in einer Höhle verkriechen können. Wieder anderen reicht ein Polster oder eine Decke zur Entspannung. Im Idealfall ist es ein ruhiger Bereich, vielleicht in einer Ecke oder unter dem Schreibtisch, wo nicht ständig jemand vorbei kommt.

Zu wenig Schlaf kann zu Unausgeglichenheit, Überdrehtheit und Verhaltensauffälligkeiten führen.

 

8.Herausforderungen meistern

Trotz guter Planung und Vorbereitung kann mal etwas schief gehen oder passieren mit dem man nicht gerechnet hat. Haben Sie für solche Momente erstmal einen Plan B zur Hand. Kann der Hund auch zuhause alleine bleiben oder gibt es jemanden, der den Hund beaufsichtigen kann?

So haben Sie Zeit an dem unerwünschten Verhalten zu arbeiten, um den Hund dann wieder entspannt mit ins Büro zu nehmen.
Und das Wichtigste: Suchen Sie sich professionelle Unterstützung! So kann das Problem schnell und effektiv behoben werden.

 

Ich unterstütze Sie gerne bei der Vorbereitung oder bei Herausforderungen im Arbeitsalltag. Wir arbeiten gezielt an Ihren Schwierigkeiten, finden individuelle Lösungen und erzielen nachhaltige Erfolge durch eine professionelle Betreuung.

 

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit Ihrem Hund und einen erfolgreichen, entspannten Arbeitstag!